Der Vorstand

Prof. Dr. med. Christiane Kuhl

„Die Brustkrebsfrüherkennung in Form eines Mammografie-Screenings entspricht einer Situation von vor 30 Jahren. Dabei steht mit der Mamma-MRT ein zuverlässiges und risikofreies Untersuchungsverfahren zur Verfügung, das allen anderen Methoden überlegen ist. Ein grundsätzliches Umdenken ist notwendig, um hier wieder den Anschluss an moderne Untersuchungskonzepte zu erlangen.“

Prof. Dr. med. Uwe Fischer

„Individuelle Untersuchungskonzepte werden einer effektiven Brustkrebsfrüherkennung gerechter als der generelle Einsatz eines Einzelverfahrens. Alter, Dichtetyp und Risikokonstellation bestimmen hierbei im Wesentlichen die konkrete Vorgehensweise.

Unter allen Verfahren ist die qualitativ hochwertige, hoch-aufgelöste Mamma-MRT die beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. In Zukunft werden wir dieses Verfahren primär einsetzen. Röntgenmammografie und Ultraschall kommen in der Früherkennung nur noch zum Einsatz, wenn die Mamma-MRT einen unklaren Befund ergibt.“

Dr. med Regis Schoemaker

„Je individueller und präziser Untersuchungsmethoden an die Erfordernisse jeder Frau und ihre persönliche Risikosituation angepasst werden können, desto eher kann Brustkrebs erkannt und damit oft geheilt werden. AIM bietet eine Plattform für umfassende Aufklärung und fundierte Information zu einer modernen Brustkrebsdiagnostik nach internationalen Qualitätsstandards.“

Dr. med. Friedemann Baum

„Frauen heute eine individuelle und einfühlsame Früherkennung zu ermöglichen, ist meines Erachtens von großer Bedeutung. Durch zeitnahe Befundmitteilung werden hierbei unnötige Verunsicherungen vermieden. Durch den sinnvollen, individuellen Einsatz ergänzender Bildgebungen werden Karzinome so häufiger und früher erkannt.

Eine optimierte Brustkrebsfrüherkennung wird aktuell in dieser Form vom Gesetzgeber verboten. Um diesen Zustand zu verändern, habe ich die Gründung der Arbeitsgemeinschaft individuelle Mammadiagnostik mit betrieben. Für sie werde ich mich auch in Zukunft weiterhin engagieren.“

Annette Kruse-Keirath

„Frauen haben ein Recht auf individuelle, qualitätsgesicherte Brustkrebsvorsorge! Brustkrebsfrüherkennung muss mehr sein, als ‚sicher fühlen‘ und eine Röntgen-Reihenuntersuchung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Rahmen des Mammografie-Screenings!“